Toni Gruber: Afrikanischer Tanz in der Bewegungsausbildung für Schauspieler

"... Charakteristisch für die afrikanische ( und afro - karibische bzw. afroamerikanische ) Tanzkultur sind die vielfältig - koordinierten Bewegungen und Bewegungsrichtungen aller Teile des Körpers, insbesondere aber der Wirbelsäule vom Becken bis zum Kopf. Die Fähigkeit, sich virtuos und differenziert bewegen zu können, ist jedoch nicht etwa einer speziellen Tanzelite vorbehalten, sondern allgemeines Kulturgut auch älterer Menschen, sofern sie an der Tradition ihrer Tänze teilhaben. Europäer müssen die komplexen Koordinationsmuster afrikanischer Tänze meist langsam und nacheinander aufbauend erlernen, bis sie diese mit rhythmischer Sicherheit ausführen und dann die „ Gleichzeitigkeit von Verschiedenem" im eigenen Körper erleben. Bereits an einer einzigen Bewegungsgestalt kann ein Schauspieler seine motorischen Einschränkungen entdecken aber auch Möglichkeiten, sie zu überwinden."  

Erschienen in: Rollenunterricht, Sprecherziehung, Stimmbildung und Körperarbeit in der Ausbildung für Schauspieler, Dokumentation der Arbeitstagung der Bayerischen Theaterakademie August Everding, 27.bis 30 April 2000

Toni Gruber

 

 

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